Bezirksklasse Ost
SV Grün-Weiss Triptis – TSV Zeulenroda II 3,5 - 4,5
Opferlaune an den Spitzenbrettern
Turbulent ging es an den ersten Brettern zu. Zwei Figurenopfer zu früher Stunde sind nicht alltäglich. Doch während P.Prütting überlegt mittels einer Leichtfigur die gegnerischen Rochadebauern eleminierte, rutschte H. Läßiger eher unfreiwillig in ein blankes Turmopfer gegen die vage Aussicht auf Gegenspiel. Leider konnte ersterer dann doch nicht die gegnerische Verteidigung knacken und musste ein Remis akzeptieren. Dafür verleitete das vage Gegenspiel des Zweiten seinen Gegner zu überzogenen Spiel, was der Zeulenrodaer mit einer undeckbaren Mattdrohung beantwortete und so den Gästen den ersten Sieg des Tages sicherte. Kurz darauf brachte W. Mielke seine abgekämpfte Stellung in den sicheren Remishafen. Ein kleines Kabinettstückchen zeigte dann F. Wolf dessen Gegner ein Friedensangebot ablehnte. Also wurde dem Gegner gleich eine versteckte Doppeldrohung vorgesetzt, deren Offenbarung ihn seinen letzten Läufer und damit auch die Partie kostete. Eigentlich hätte es aus Sicht der Gäste so weitergehen können, doch nun zogen die Gastgeber mit zwei Siegen ihrerseits nach.
Als sich dann noch die Waage auf L. Prüttings Brett bedrohlich zu dessen Ungunsten neigte, schien sich schon das Blatt gegen die Gäste gewendet zu haben. Doch der letzte Abtausch endete in einer Springergabel des jungen Zeulenrodaers und die Gäste errangen ihren vierten Punkt. Damit hatten sie das Hauptziel, keine Niederlage zu kassieren schon erreicht. Der letzte noch auszuspielende Punkt lag nun in den Händen der Mannschaftskapitäne, die sich am dritten Brett gegenüber sassen. Nach mühevollen Kleinkrieg blieb dort ein Turmendspiel fast mit Zugzwang mit einem Mehrbauern für D. Bosselmann übrig. Nach zwei Stunden intensiven Walkens, immerhin gab es drei! Bauernumwandlungen, stand auch hier das erwartete Remis fest und der Gesamtsieg der Gäste nicht mehr in Frage.
