Unerfreuliches Gastspiel

- Thomas Liebold grübelt an der einzigen erfolgversprechenden Stellung
SV Empor Erfurt II – TSV Zeulenroda 6,5 : 1,5
Auch in diesem Jahr sollten die Karpfenpfeiffer gegen die Emporratten, das ist die offizielle Eigenbezeichnung von Empor nach ihrem Maskottchen, einer Ratte, nicht gewinnen können. Schlimmer noch, gegen die in Stammaufstellung antretenden Gastgeber hatte die Gäste nicht die Spur einer Chance.
Den Beginn machte Th. Wolfram, dem nach gegenseitigen Pseudodrohungen ein schnelles Remis bei fast vollem Brett gelang. Danach schlug allerdings eine der schwärzesten Stunden der ersten Mannschaft. Gleich vier Niederlagen in Folge klärten recht schnell den Kampf zugunsten der Gastgeber. Erst H. Läßiger konnte mit einem Remis diese Negativserie unterbrechen, nach turbulenten Spielverlauf verspürte keiner der Kontrahenten noch Bedarf nach einem langwierigen Endspiel. Wiederrum folgten zwei weitere Niederlagen bis Th. Liebold mit dem Abschlussremis den ungleichen Kampf beendete. Er hatte als Einziger einen tatsächlichen Vorteil erarbeiten können, welcher leider nicht ausreichend genug für einen ganzen Punkt war. So mussten die Gäste ohne einen Bretterfolg die Heimreise antreten.
Die Niederlage, ärgerlich wie das Ergebnis auch ausfiel, wird die Zeulenrodaer nicht aus der Bahn werfen, erfolgte sie doch gegen eine der stärksten Mannschaften der Staffel. Von daher wäre es selbst in eigener Stammaufstellung schwierig mit einem Erfolg geworden.
Wichtig ist es nun die letzten beiden Niederlagen schnellstens zu vergessen und sich den schlagbareren Gegnern zuzuwenden.




