2. Bundesliga (Frauen)
1. / 2. Spieltag

Schach
2. Bundesliga Frauen
29./30.2011 – Doppelrunde in Leipzig

 

TSV Zeulenroda             -       SC Leipzig Lindenau     2,5 : 3,5

Es würde schwer werden und ging vielleicht im ersten Spiel der Saison bereits um alles – denn nach der Papierform ist Leipzig-Lindenau die einzige Mannschaft, die nicht besser aufgestellt ist als unsere Zeulenrodaer Schachdamen. Ein Sieg wäre also ein wichtiges Polster im Kampf gegen den Abstieg. Aber dann war alles wie verhext. Nur zwei Zeulenrodaer Stammspielerinnen standen am Wochenende zur Verfügung und auch nur drei Ersatzspielerinnen waren einsatzbereit. So stand es in diesem wichtigen Spiel bereits 1:0 für die Lindenauer bevor der erste Bauer gezogen war. Der Kampf wurde umso härter geführt. Gleich drei Partien gingen über mehr als 60 Züge. Am Ende reichte es nicht ganz zum Mannschaftspunkt für Zeulenroda. Antje Fuchs remisierte am ersten Brett, Diana wehrte nach wechselvoller Partie im Endspiel erfolgreich die Pattfalle ab und Marion Riemer bestrafte ein unkorrektes Springeropfer der Gegnerin durch genaue Abwehr, die zu einem gewonnenen Endspiel führte. Leider gelang es Kathrin Gremer und Kerstin Prütting nicht, durchaus vorhandene Remischancen erfolgreich umzusetzen.

 

SK Großlehna                -       TSV Zeulenroda             3   :   3

Versöhnender Abschluss des Schachwochenendes für die Zeulenrodaer Damen

Am Sonntag hatten die Zeulenrodaer Schachfrauen dann nichts mehr zu verlieren. Der Gegner – Großlehna – schien haushoch überlegen, hatten die Randleipziger doch schon am Vortag 5:1 über Erfurt triumphiert. An den ersten drei Brettern der Großlehnaer waren auch am Sonntag wieder Spielerinnen aus dem europäischen Ausland gemeldet. Für unsere fünf Damen hieß es daher, befreit aufzuspielen und zu zeigen was sie können. Keiner erwartete Wunder. Was soll man sagen. Am Ende stand es 3:3 – ein Mannschaftspunkt mit dem keiner gerechnet hatte. Zunächst erkämpte Kathrin Gremer ein Remis. Kurz darauf streckte Diana Skibbes Gegnerin die Waffen und Marion Riemers Gegnerin schaffte es nicht bis zur Zeitkontrolle. Zuletzt kämpfte noch Kerstin Prütting wie David gegen Goliath ums Überleben und hielt das schwierige Endspiel remis. „Ich bin stolz auf Euch“, lautete dann auch das Fazit der Mannschaftsleiterin Diana Skibbe. Wenn die nächsten Runden mit der gleichen Moral gekämpft wird braucht uns um den Klassenerhalt der Zeulenrodaer Schachspielerinnen nicht bange zu sein.

Zuletzt geändert: 16.11.2011; 21:36